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Merkblatt für Mitglieder

Nachstehend finden Sie die aus Sicht des Vorstandes die wichtigsten Regelungen für die Mitgliedschaft im Kleingärtnerverein  Mutterkamp e.V. Die hier genannten Regelungen sind festgelegt im Bundeskleingartengesetz, der Gartenordnung, dem Pachtvertrag, den Ortsgesetzen der Stadt Braunschweig und den Beschlüssen der Mitglieder- bzw. Jahreshauptversammlungen. Sie sind für alle Mitglieder verbindlich, d.h. sie sind zwingend zu befolgen bzw. einzuhalten.
Außerdem finden Sie in diesem Merkblatt weitere Informationen und Hinweise zu vielen Themen rund um den Verein.


Fachberatung:
Wenn Sie Fragen zu Pflanzen oder zur Bewirtschaftung des Gartens haben, können Sie sich an die Fachberater des Vereins wenden. Ort und Termin für die Beratung sprechen Sie bitte mit ihm ab.

Jahreshauptversammlung:
Für die Mitglieder des Vereins ist die Jahreshauptversammlung die wichtigste Veranstaltung. Hier werden die für den Verein und deren Mitglieder notwendigen Entscheidungen getroffen und die Mitglieder des Vorstandes gewählt. Außerdem muss der Vorstand in der Jahreshauptversammlung Rechenschaft ablegen über seine Tätigkeiten im vergangenen Jahr.
Die Jahreshauptversammlung sollte im ersten Vierteljahr eines jeden Jahres stattfinden. In der Regel ist dieser Termin Anfang März. Bitte beachten Sie die Aushänge in den Schaukästen im Vereinsgelände und entsprechende Angaben im Regionalteil der Monatszeitschrift „Gartenfreund“. Es sollte für jedes Vereinsmitglied selbstverständlich sein, zur Jahreshauptversammlung zu kommen.

Gemeinschaftsarbeit:
Jeder Pächter ist verpflichtet, seinen Anteil an der Gemeinschaftsarbeit zu leisten. Bei Nichterfüllung ist eine Ersatzzahlung zu leisten. Diese beträgt zurzeit 8 Std a 30,00,- €. Die Termine der Gemeinschaftsarbeit befinden sich in den Aushang der Vereinskästen. Es gibt auch die Möglichkeit, sich für besondere Arbeiten einteilen zu lassen, die außerhalb dieser Termine angeboten werden.
Mit Vollendung des 75. Lebensjahres können sich Pächter auf Antrag von der Gemeinschaftsarbeit befreien lassen.

Mittagsruhe / Ruhezeiten:
Täglich ist in der Zeit zwischen 13:00 und 15:00 Uhr die Mittagsruhe einzuhalten. In dieser Zeit dürfen keine Lärm verursachenden Tätigkeiten ausgeführt werden; außerdem ist in dieser Zeit das Autofahren im Vereinsgelände verboten! Die Benutzung Geräusch verbreitender Gartengeräte und Werkzeuge ist, sonntags und an gesetzlichen Feiertagen verboten, erlaubt sind sie nur montags bis samstags in der Zeit von 8:00 bis 13:00 Uhr und von 15:00 bis 19:00 Uhr, außer an gesetzlichen Feiertagen. Dieses gilt übrigens auch während der Wintermonate.

Offenes Feuer:

Ein offenes Feuer im Garten abzubrennen ist verboten. Eine Feuerschale darf betrieben werden, wenn es sich um abgelagertesHolz, dass nur einen sehr geringen Rauch entwickelt, handelt und keinen anderen belästigt. Fühlt sich jemand belästigt, ist das Feuer sofort zu löschen. Die Vorgaben der Feuerwehr und Gesetze sind zu beachten (anhaltende Trockenheit, Naturschutzgebiet, Abstand, Beaufsichtigung). 

 


Autobenutzung:
Die Wege im Gelände dürfen nur im Schritttempo befahren werden, auch der Weg zum Parkplatz. Das längerfristige Parken auf dem Vereinsparkplatz ist nur mit Zustimmung (Parkerlaubnis) des Vorstandes möglich. Hierfür steht der Parkplatz an der Straße zur Verfügung.
Das Befahren der Wege ist nur zum Zwecke des kurzfristigen Be- oder Entladens erlaubt. Nach dem Be- oder Entladen sind Fahrzeuge sofort aus dem Vereinsgelände zu entfernen. Die Tore sind nach jeder Durchfahrt wieder halbseitig zu verschließen!
Täglich gilt in der Zeit von 13:00 bis 15:00 Uhr absolutes Fahrverbot für Kraftfahrzeuge im Gelände. Das Be- und Entladen ist so einzurichten, dass es innerhalb der erlaubten Zeiten durchgeführt werden kann.

Einbrüche:
Leider kommen auch in unserem Vereinsgelände ab und an Einbrüche und Diebstähle vor. In einem solchen Fall sollten Sie sofort Anzeige bei der Polizei erstatten und den Vorstand benachrichtigen.


Finanzielles:
Bitte unbedingt beachten: Wer trotz schriftlicher Abmahnung länger als zwei Monate mit den Zahlungen in Verzug ist, wird gemäß Pachtvertrag fristlos gekündigt. Das gilt nicht nur für die Pacht, sondern auch für alle Nebenabgaben.
 
Gartenordnung:
Die jeweils gültige Gartenordnung ist Bestandteil des Pachtvertrages und einzuhalten. Verstöße gegen die Gartenordnung können, wenn sie nach schriftlicher Aufforderung nicht abgestellt werden, zur Kündigung führen.

Anlass zu Beanstandungen bieten immer wieder die folgenden Punkte:

   - Der Garten muss zu ein Drittel der Gartenfläche kleingärtnerisch genutzt werden,
   - Beete dürfen nicht verunkrauten
   - Die Grundstücksgrenzen sind von Unkraut freizuhalten
   - Pflanzliche Abfälle müssen kompostiert werden
   - Unrat und Gerümpel dürfen nicht gelagert werden
   - Kompostanlagen dürfen nicht zu Belästigungen führen
   - Angrenzender Weganteil ist regelmäßig zu pflegen
   - Nicht kompostierbares Material muss abgefahren werden
   - Die Außenhecke zum Hauptweg darf eine max. Breite von 0,60 m haben
  
Der Vorstand führt in regelmäßigen Abständen Besichtigungen durch. Die Pächter von beanstandeten Gärten werden angeschrieben und zur Beseitigung der Mängel aufgefordert. Nach Ablauf einer angemessenen Frist wird eine Nachbesichtigung zusammen mit dem jeweiligen Pächter vorgenommen.

Hunde:
Hunde sind in der Kleingartenanlage an der Leine zu führen, vom Spielplatz fernzuhalten und im Garten unter Aufsicht zu stellen. Verunreinigungen auf den Wegen und in der Anlage sind unverzüglich von den jeweiligen Tierhaltern zu beseitigen.

Laubenbau:
Für den Neubau oder Erweiterung der Laube gibt es Vorschriften, die eingehalten werden müssen. Diese Vorschriften erhalten Sie beim Vorstand.
Bevor Sie hier tätig werden, wenden Sie sich bitte an den Vorstand, der Sie berät und Ihnen die notwendigen Schritte erläutert. Von ihm können Sie auch Musterpläne bekommen. Der Vorstand ist verpflichtet, den Zustand nach der Fertigstellung des Baus abzunehmen.

Feiern auf der Parzelle:
Bei Feiern mit Musik muss der Pächter während der gesamten Feier anwesend sein. Es ist nicht gestattet, Freunden oder anderen Personen die Parzelle für Feiern zu überlassen.
Der Pächter ist verpflichtet, auf Einhaltung von Ruhe, Ordnung und Sicherheit für sich, seine Angehörigen und seine Gäste zu achten. Eine die Nachbarn belästigende und den Erholungswert beeinträchtigende Geräuschverursachung ist verboten.

Sperrmüll:
Es gibt keine Müll- oder Sperrmüllabfuhr im Vereinsgelände. Für die ordnungsgemäße Entsorgung ist jeder Pächter selbst verantwortlich. Sie können sich bei entsprechenden Firmen Abfuhrcontainer bestellen. Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass derartige Container nur kurzfristig und nicht über das Wochenende im Gelände stehen dürfen. Erfahrungsgemäß vermehrt sich der Containerinhalt über Nacht auf unergründliche Weise. Es ist schon vorgekommen, dass sich plötzlich Sonderabfall im Container befand. In einem solchen Fall können nicht vorhersehbare Probleme und Kosten auf Sie zukommen. Abgestellte Container dürfen niemanden behindern. Die Einhaltung des zulässigen Gesamtgewichts der Lieferfahrzeuge von 2,5 t muss sichergestellt werden!
Sollten im Rahmen der Gemeinschaftsarbeit oder als Sonderaktionen Container durch den Vorstand für die Allgemeinheit bereitgestellt werden, wird dieses (unter Umständen sehr kurzfristig) per Aushang bekannt gegeben.


Versicherung:
Der Verein ist an einer Kollektivversicherung des Landesverbandes beteiligt. Diese Versicherung deckt Schäden durch Feuer und Einbruchdiebstahl nur in sehr begrenztem Umfang ab. Empfehlenswert ist eine Zusatzversicherung.

Aushänge:
An den Zugangswegen und an anderen Stellen im Vereinsgelände befinden sich Informationskästen. Hier werden aktuelle Informationen durch Aushang bekannt gegeben, das gilt auch für Terminänderungen. Jedes Vereinsmitglied ist verpflichtet, die ausgehängten Informationen zur Kenntnis zu nehmen.
Beschädigungen an den Aushangkästen sind unverzüglich dem Vorstand zu melden.

Wege und Gräben:
Die an die Parzelle angrenzenden Wege und Stichwege sind zu pflegen und instand zu halten.

Der Vorstand wird sich auch in Zukunft vom Zustand der Wege ein Bild machen und alle Pächter verstärkt in die Pflicht nehmen, um den oben genannten Beschluss umzusetzen.

Zeitungsbezug:
Sie erhalten im Rahmen Ihrer Vereinsmitgliedschaft monatlich die Zeitschrift „Gartenfreund“. Sollten Sie diese Zeitschrift nicht oder nicht mehr erhalten, sprechen Sie bitte den Schriftführer des Vereins an. Der Grund für das Ausbleiben der Zeitschrift liegt in den meisten Fällen an einer Anschriftenänderung.

Anschriftenänderungen:
Sollte sich Ihre Anschrift oder Ihre Telefonnummer ändern, teilen Sie dieses bitte umgehend dem Schriftführer oder dem Vorsitzenden des Vereins mit. Falls Sie über eine E-Mailadresse verfügen, können Sie uns diese mitteilen. Wir werden Ihnen dann alle aktuellen Informationen auf diesem Weg zukommen lassen.

Postadresse des Vereins:

   Kleingärtnerverein
   Mutterkamp e.V.
   Ebertallee 19
   38104 Braunschweig

E-Mailadresse des Vereins:

   mutterkamp@gmx.de

Über diese Adresse können Sie Anfragen, Beschwerden usw. an uns senden. Wir werden gegebenenfalls so schnell wie möglich antworten.

 

Der Vorstand